Samstag, 16 April 2011 16:59

Die Legende von Heinrich Findelkind

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Die schöne Kunststraße über den Arlberg ist ein Werk der neuesten Zeit. Die erste breite Straße für schweres Fuhrwerk über dieses hohe Gebirge, den Grenzwall zwischen Tirol und Vorarlberg, wurde erst nach der Mitte der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Absprengung bedeutender Felsmassen angelegt und am St.-JakobsTage des Jahres 1787 eröffnet. Früher führte nur ein schmaler Weg für Saumrosse über diese Felsen hin. Gewiß hatte der Grimm strenger und lang andauernder Winter oder das Ungemach von Wind und Wetter und der langgestreckte Weg über eine Höhe von 1802 m manchen mit dem Tode bedroht, als ein armer Jüngling, Heinrich das Findelkind, der als Hirt in dieser Gegend solche Unglückliche gesehen hatte, im Drange christlicher Nächstenliebe auf Abhilfe sann und sie auch fand. Heinrich selbst erzählt seine schöne Tat:
Letzte Änderung am Donnerstag, 08 März 2012 16:44